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Drei Tage nach «Daisy» Züge freigelegt

Verspätungen bei der BahnGroßansicht
Züssow (dpa) - Drei Tage nach Sturmtief «Daisy» entspannt sich die Lage auf den Bahnstrecken und Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern weiter. Zwei Regionalzüge, die seit dem Wochenende im Schnee feststeckten, wurden bis Dienstagmorgen freigeschaufelt.

Die Intercity-Strecke Stralsund-Greifswald-Berlin ist der Deutschen Bahn zufolge allerdings weiter gesperrt und wird umgeleitet, auch auf mehreren Regionalverbindungen gibt es nach wie vor Behinderungen.

Die wegen starker Schneefälle gesperrten Autobahnen des Landes sind wieder frei. Die A 20 zwischen Gützkow und Greifswald wurde nach Angaben der Polizei gegen 4.40 Uhr wieder komplett geöffnet. Bis zu vier Meter hohe Schneewehen hatten den Verkehr in Richtung Rostock/Lübeck unmöglich gemacht. Ein Regionalzug der Deutschen Bahn konnte am Dienstagmorgen bei Ducherow in Ostvorpommern aus den Schneemassen befreit werden. 14 Fahrgäste hatten am Sonntag nach Bahnangaben drei Stunden im kalten Zug ausharren müssen.

Rund 50 Helfer des Technischen Hilfswerks schaufelten am Morgen auch einen Zug der Usedomer Bäderbahn bei Züssow (Ostvorpommern) aus dem Schnee, wie Betriebsleiter Michael Mißlitz sagte. Der Zug war am Samstagabend steckengeblieben. Reisende waren nicht im Zug. Ein weiterer Zug der UBB, der sich ebenfalls am Samstagabend mit rund 30 Passagieren bei Miltzow (Nordvorpommern) festgefahren hatte, soll voraussichtlich am Dienstagabend freigeschaufelt werden.

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12.01.2010 · 11:34 Uhr
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