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Drei Hamas-Kommandeure im Gazastreifen getötet

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Gaza/Tel Aviv (dpa) - Drei Kommandeure der radikalislamischen Hamas sind in der Nacht zum Samstag in Rafah im südlichen Gazastreifen bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Das bestätigten die israelischen Streitkräfte nach Angaben des israelischen Onlinedienstes Ynet am frühen Morgen.

Die drei Hamas-Mitglieder seien bei einer gemeinsamen Operation der Streitkräfte und des Geheimdienstes Shin Beth ums Leben gekommen, erklärte die Armee. Nach palästinensischen Angaben wurde ihr Auto von Raketen eines israelischen Kampfflugzeugs getroffen. Ein Sprecher der den Gazastreifen kontrollierenden Hamas sagte, seit Donnerstagnachmittag seien bei israelischen Luftschlägen zahlreiche Palästinenser ums Leben gekommen oder verletzt worden.

Militante Palästinenser feuerten am Freitag 16 Raketen und Mörsergranaten auf das israelische Grenzgebiet ab. Es gab keine Verletzten. Eine von mehreren Palästinensergruppen am Donnerstagabend verkündete Waffenruhe hielt damit nur wenige Stunden. Nach massiven Angriffen des israelischen Militärs auf Ziele im Gazastreifen hatten die Hamas und andere Organisationen ein Ende des Raketenbeschusses vereinbart. Dem Beschluss waren Gespräche mit arabischen und türkischen Vermittlern vorangegangen.

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Bericht Ynet
Konflikte / Nahost
09.04.2011 · 09:54 Uhr
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