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Draghi plädiert für Distanz zu Rating-Bewertungen

Straßburg (dpa) - EZB-Präsident Mario Draghi hat im EU-Parlament für mehr Abstand zu Bewertungen von Ratingagenturen plädiert. Letzte Woche hatte Standard & Poor's neun Länder der Euro-Zone herabgestuft. Am Abend stufte S&P als Folge auch den Rettungsfonds EFSF ab, und zwar von der Bestnote «AAA» auf «AA+». Der Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, wies darauf hin, dass auch nach der Herabstufung die Euro-Länder keinen Engpass bei der Kreditvergabe an taumelnde Schuldensünder sehen. Die Entscheidung werde die Ausleihkapazität des EFSF von 440 Milliarden Euro nicht verringern, so Juncker.

EU / Finanzen
17.01.2012 · 00:48 Uhr
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