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Dr. Motte:: Man hätte auf Warnungen hören müssen

Der Gründer der Love Parade, Matthias Roeingh alias Dr. Motte (Archivbild)Großansicht

Berlin (dpa) - Der Loveparade-Gründer Matthias Roeingh alias Dr. Motte hat seine Kritik am Sicherheitskonzept der Duisburger Großveranstaltung bekräftigt. «Man muss viel Platz anbieten für die Menschen», sagte Dr. Motte am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin.

«Wenn man es versucht, auf eine Tür zu konzentrieren, ist es wie eine Thrombose, die irgendwann platzt», sagte er mit Blick auf die einzig vorhandene Ein- und Ausgangsrampe zur Partyzone. Nach dem Gedränge und der Massenpanik an der Rampe am Ende eines Tunnelzugangs sind mittlerweile 20 Menschen gestorben.

«Wir wissen alle, es hat vorher Warnungen gegeben, man hätte eigentlich darauf hören müssen», sagte Dr. Motte weiter. Mit Blick auf Duisburgs CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der in der Diskussion um die Schuldfrage auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft verweist, sagte der Loveparade-Erfinder: «Hier geht es um Menschenleben und um Sicherheit. Das hat erste Rangordnung. Da kann ich nicht im Nachhinein versuchen, mich rauszulamentieren.»

Notfälle / Loveparade
28.07.2010 · 00:06 Uhr
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