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dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Griechenlands Regierungschef wirbt in Paris für Aufschub

Paris (dpa) - Nach seinem Deutschland-Besuch setzt Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras heute seine Gespräche über das Euro-Sparpaket in Paris fort. Im Élyséepalast wird er von Frankreichs Präsident François Hollande empfangen. Thema ist unter anderem der Zeitraum, in dem Griechenland das Sparziel erreichen soll. Samaras will zwei Jahre Aufschub. In Berlin war Samaras gestern mit Kanzlerin Angela Merkel zusammengekommen. Dabei hatte Merkel gefordert, die mit den Geldgebern vereinbarten Zusagen einzuhalten. Bei den von Samaras gewünschten Lockerungen hielt sich die Kanzlerin bedeckt.

Auch Staatsanwälte werden Urteil gegen Breivik nicht anfechten

Oslo (dpa) - Nach dem Urteil gegen den norwegischen Massenmörder Anders Breivik wird die Staatsanwaltschaft nicht in Berufung gehen. Das sagte Staatsanwalt Svein Holden in Oslo. Die Beweisführung sei gründlich gewesen, es gebe keinen Grund, den Fall weiterzutragen. Vorher hatte bereits der verurteilte Breivik angekündigt, das Urteil nicht anzufechten. Holden sagte, damit könne der Richterspruch jetzt rechtskräftig werden. Die Richter hatten Breivik zur Höchststrafe von 21 Jahren Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt.

Neuer Syrienvermittler Brahimi trifft UN-Chef Ban

New York (dpa) - Der neue Vermittler im Syrienkonflikt, Lakhdar Brahimi, hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei einem Treffen in New York versprochen, sich voll für die schwierige Aufgabe zur Verfügung zu stellen. Er werde sein Bestes tun, sagte der frühere algerische Außenminister nach UN-Angaben. Brahimi war von den Vereinten Nationen und der Arabischen Liga für die Aufgabe ausgewählt worden. Der 78-jährige algerische Diplomat tritt am 1. September die Nachfolge von Kofi Annan an.

Ecuador akzeptiert britische Note zu neuem Dialog um Assange

Washington (dpa) - Ecuador hat angekündigt, den diplomatischen Dialog mit Großbritannien um den Fall Assange wieder aufzunehmen. Staatschef Rafael Correa erklärte in einer Fernsehansprache, eine erhaltene formelle Note Großbritanniens sichere zu, dass London die Wiener Konvention über die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretungen respektiere. Das stelle einen willkommenen Startpunkt für neue Gespräche mit London und Stockholm dar, um eine Lösung für den Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange zu finden. Ecuador hatte ihm nach seiner Flucht in die Botschaft in London Asyl gewährt.

Kein Durchbruch bei Gesprächen über iranisches Atomprogramm

Wien (dpa) - Gespräche der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA mit dem Iran über das umstrittene Atomprogramm des Landes haben keinen entscheidenden Durchbruch gebracht. Es gebe weiterhin große Meinungsverschiedenheiten, sagte der Chef der Atominspektoren, Herman Nackaerts, nach den eintägigen Beratungen in Wien. Die Atomwächter fordern neben mehr Zusammenarbeit von Teheran unter anderem Zugang zu der Militäranlage Parchin. Es wird vermutet, dass dort Versuche mit Atommaterial stattfinden.

Zeitung: Organspende-Herzen fast nur für intransparentere Eil-Fälle

Berlin (dpa) - Bei der Verteilung von Spenderorganen gibt es nach einem Zeitungsbericht neue Auffälligkeiten: Neun von zehn Spenderherzen würden inzwischen an Patienten mit dem intransparenter geregelten Hochdringlichkeitsstatus vergeben. Das berichtet die «Frankfurter Rundschau». Sie beruft sich auf Zahlen der europäischen Organvermittlungsstelle Eurotransplant. Der Hochdringlichkeitsstatus gilt für Patienten in akuter Lebensgefahr. Die Kriterien seien jedoch nicht einheitlich, die Einstufung liege weitgehend im Ermessen des Arztes. Die Vergabe nach diesem Status stieg demnach innerhalb von zehn Jahren von 43,5 auf 88,5 Prozent.

Nachrichtenüberblick / dpa / Politik
25.08.2012 · 08:11 Uhr
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