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dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Merkel lobt Italiens Anstrengungen

Berlin (dpa) - Vor Italiens Schicksalstagen am Kapitalmarkt hat Kanzlerin Angela Merkel dem neuen Ministerpräsidenten Mario Monti den Rücken gestärkt. Dieser habe rasch «außerordentlich wichtige und bemerkenswerte Maßnahmen» umgesetzt, lobte Merkel. Italien muss bis Ende der Woche fast 20 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten einsammeln. Monti hatte zuvor in der «Welt» an die Finanzmärkte appelliert, die Fortschritte seines Landes anzuerkennen und niedrigere Zinsen zu akzeptieren. Monti war er vor seinem Besuch auch auf Distanz zum deutsch-französischen Euro-Krisenmanagement gegangen.

Wulffs Anwalt lehnt Veröffentlichung von Medienanfragen ab

Berlin (dpa) - Der Anwalt von Bundespräsident Christian Wulff lehnt eine Veröffentlichung der Fragen und Antworten zu der Kredit- und Medienaffäre des Staatsoberhauptes ab. In einer Stellungnahme von Rechtsanwalt Gernot Lehr heißt es, eine Offenlegung der Anfragen von Journalisten würde deren Recht am eigenen Wort und an dem Schutz ihrer Rechercheergebnisse- oder ziele verletzen. Der Anwalt bat um Verständnis, dass er aus Rechtsgründen daran gehindert sei, den Schriftverkehr mit den Medienvertretern zu veröffentlichen. Wulff hatte angekündigt, alle Details zu der Affäre öffentlich zu machen.

Zwei Tote bei Anschlag auf Atomforscher in Teheran

Teheran (dpa) - Im Iran ist erneut ein tödlicher Bombenanschlag auf einen Atomwissenschaftler verübt worden. Ein Motorradfahrer habe eine Bombe an dem Fahrzeug von Mostafa Ahmadi Roshan befestigt, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Auch der Fahrer Roshans starb nach der Explosion, ein weiterer verletzter Insasse des Wagens konnte erfolgreich notoperiert werden. Die Führung in Teheran warf umgehend Israel und den USA vor, in das Attentat verwickelt gewesen zu sein. Der Iran steht wegen seines umstrittenen Atomprogramms international unter Druck.

Französischer Journalist in Syrien getötet

Kairo (dpa) - Ein französischer Journalist ist in der syrischen Oppositionshochburg Homs getötet worden. Aus Syrien wurden französische Medienberichte bestätigt, wonach eine Reportergruppe unter Beschuss geraten war. Der Sender «France 24» meldete, dass es sich bei dem Toten um einen Korrespondenten des Fernsehsenders «France 2» handele. Das syrische Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, ein belgischer Journalist sei getötet und ein weiterer westlicher Reporter verletzt worden. Beide hätten eine Demonstration von Anhängern des Präsidenten Baschar al-Assad begleitet. Nach Angaben von «France 24» wurde ein belgischer Journalist verletzt.

Mehr Terrorschutz für alle Atom-Zwischenlager

Berlin (dpa) - Alle deutschen Zwischenlager für hoch radioaktiven Atommüll sollen mit meterhohen Mauern nachgerüstet werden, um sie gegen mögliche Terrorangriffe besser zu sichern. Die Maßnahmen gehen auf die Empfehlung einer Bund-Länder-Kommission zurück. «Mit Beginn der Baumaßnahmen sei in diesem Jahr zu rechnen», sagte die Sprecherin von Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Es gehe unter anderem um neue Mauern und eine Verbesserung an den Toren.Die Kosten für die Nachrüstungen hätten die Betreiber zu tragen. Greenpeace forderte eine weitere Nachrüstung auch der Atomkraftwerke.

Ökoenergien auf Platz zwei bei Stromversorgung

Berlin (dpa) - Die erneuerbaren Energien sind inzwischen die zweitwichtigste Quelle bei der Stromerversorgung. Mit rund 20 Prozent Anteil am Strommix haben sie im vergangenen Jahr die Atomenergie abgelöst. Die kam nach der Abschaltung von acht Atomkraftwerken noch auf einen Anteil von 18 Prozent. Wichtigste Energiequelle zur Stromerzeugung war laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit 25 Prozent die Braunkohle. Steinkohlekraftwerke steuerten 19 Prozent zur Stromgewinnung bei.

Nachrichtenüberblick / dpa / Politik
11.01.2012 · 18:07 Uhr
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