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dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Ermittlungen zu Massaker in Norwegen gehen weiter

Oslo (dpa) - Nach den Anschlägen in Norwegen gehen die Ermittler heute weiter der Frage nach, ob der Attentäter Anders Behring Breivik nicht doch Helfer hatte. Offen ist auch, ob der 32-Jährige zu rechtsextremistischen Gruppen im Ausland Verbindungen unterhielt. Für Aussagen über angebliche Mittäter stellt Breivik offenbar Forderungen. Einige davon könnten unmöglich erfüllt werden, hieß es bei der Polizei in Oslo. Auf dem Bauernhof von Breivik wurde Sprengstoff kontrolliert zur Explosion gebracht. Einzelheiten dazu sind bislang nicht bekannt.

Weißes Haus trotz Blockade im Schuldenstreit optimistisch

Washington (dpa) - Die Fronten im US-Schuldenstreit sind weiter verhärtet. Trotzdem gibt das Weiße Haus die Hoffnung auf eine rechtzeitige Einigung nicht auf. Am Ende werde man das Richtige tun, sagte ein Sprecher von Präsident Barack Obama. Er wertete die bislang verhaltene Reaktion der Finanzmärkte als Zeichen der Hoffnung. Das zeige das internationale Vertrauen, dass Demokraten und Republikaner sich doch noch vor dem 2. August einigen würden. Ab diesem Tag droht den USA die Zahlungsunfähigkeit. IWF-Chefin Christine Lagarde mahnte, den Streit möglichst schnell beizulegen.

UN verurteilen Anschlag auf Blauhelme im Libanon

New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben den Anschlag auf UN-Blauhelmsoldaten im Libanon scharf verurteilt. Er sei zutiefst beunruhigt über den Angriff, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. Bei dem Bombenanschlag auf eine Streife waren sechs französische Soldaten verletzt worden. Offenbar war der Sprengsatz am Straßenrand versteckt und aus der Ferne gezündet worden. Zuletzt waren Ende Mai bei einem ähnlichen Anschlag im Libanon sechs italienische Soldaten verletzt worden.

Erste Opfer im Grenzstreit zwischen dem Kosovo und Serbien

Pristina (dpa) - Im Grenzstreit zwischen dem Kosovo und Serbien sind die ersten Gewaltopfer zu beklagen. Ein albanischer Polizist erlag am Abend in Pristina seinen Verletzungen, die er sich bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der serbischen Minderheit im Norden des Landes zugezogen hatte. Mehrere Menschen seien verletzt worden, berichteten lokale Medien, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Die Nato, die EU und die USA riefen beide Seiten zur Mäßigung auf. Hintergrund ist der Streit um die Kosovo-Zollstempel, die Serbien nicht anerkennen will.

Uni Potsdam entscheidet über Doktorarbeit von Althusmann

Potsdam (dpa) - Die Uni Potsdam will heute eine Vorentscheidung über die umstrittene Doktorarbeit von Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann fällen. Der Dekan des wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachbereichs stellt das Ergebnis einer ersten Prüfung zur Dissertation des CDU-Politikers vor. Althusmann war vorgeworfen worden, darin nicht korrekt zitiert zu haben. Der amtierende Präsident der Kultusministerkonferenz räumte mögliche handwerkliche Fehler ein, wies den Vorwurf der Täuschung aber weit von sich.

Schwarzenegger-Sohn darf Krankenhaus verlassen

Los Angeles (dpa) - Der bei einem Badeunfall schwer verletzte jüngste Sohn von Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Shriver teilte via Twitter mit, dass sie den 13-jährigen Christopher am Abend zuvor nach Hause holen konnte. Sie sei erleichtert,, dass es ihm wieder gut gehe, schrieb die frühere kalifornische First Lady. Der Junge hatte sogar mehrere Tage auf der Intensivstation gelegen. Er war laut Medienberichten vor mehr als einer Woche am Strand von Malibu von einer Welle erfasst worden.

Nachrichtenüberblick / dpa / Politik
27.07.2011 · 06:44 Uhr
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