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dpa-Nachrichtenüberblick Politik

Verletzte Bundeswehrsoldaten in Istanbuler Klinik

Istanbul (dpa) - Die fünf in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten sind in ein Krankenhaus in Istanbul gebracht worden. «Die Soldaten sind den Umständen entsprechend in einem stabilen Zustand», sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Die Soldaten waren am Donnerstag in der Nähe der nordafghanischen Stadt Baghlan verletzt worden. Vier ihrer Kameraden kamen bei zwei verschiedenen Anschlägen ums Leben. Für die Todesopfer soll es in Afghanistan und in Deutschland Trauerfeiern geben.

Trauerfeier für Opfer der Flugzeugkatastrophe

Warschau (dpa) - Polen trauert: Eine Woche nach dem Tod von Polens Präsident Lech Kaczynski beim Flugzeugabsturz in Smolensk findet heute ein Staatsakt für ihn, seine Frau und 94 weitere Opfer statt. Im Zentrum von Warschau sollen die Toten mit einem Ehrenappell verabschiedet werden. Die Bilder der tödlich verunglückten Politiker, Geistlichen, Militärs und Staatsbeamten werden auf dem Platz aufgestellt. Morgen soll das Präsidentenpaar in einer Gruft der Wawel-Kathedrale in Krakau beigesetzt werden.

Hotline-Leiter: «Viele Opfer sind in akuter Krise»

Trier (dpa) - Die seit drei Wochen geschaltete Hotline der katholischen Kirche für Missbrauchsopfer ist schon für rund 1300 Gespräche genutzt worden. Mehrere tausend Anrufer kamen noch gar nicht durch. Für den Leiter der Hotline, Andreas Zimmer, ist klar: «Viele Opfer sind in einer akuten Krise.» Mit dem Bekanntwerden der Missbrauchsfälle seien bei vielen Betroffenen eigene Erfahrungen «wieder hochgekommen». Die geschilderten Vorfälle liegen zwar meist 25 bis 40 Jahre zurück, sagte Zimmer. «In den Gesprächen wird aber deutlich, dass sie heute noch darunter leiden.»

Rechnungshof bemängelt Baukosten bei Stiftung

Berlin (dpa) - Der Bundesrechnungshof hat die Kosten für den Erweiterungsbau der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin kritisiert. In seinem jetzt erschienenen Abschlussbericht bemängele er, dass das mit 18,9 Millionen Euro aus Bundesmitteln geförderte Projekt «in Kostenvergleichen 35 Prozent teurer war als Gebäude mit hohem bis sehr hohem Standard», berichtet die «Berliner Zeitung». Das Bundesinnenministerium, das den Bau förderte, habe zugelassen, dass die Stiftung nur unzureichende Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zur Grundstückswahl vorlegte und ihre Planungs- und Bauleistungen nicht im Wettbewerb vergab. Das Innenministerium wies die Beanstandungen dem Bericht zufolge zurück.

Von Al-Kaida entführte Italiener frei

Rom (dpa) - Rund vier Monate nach ihrer Entführung durch Al-Kaida- Terroristen in Mauretanien ist ein italienisches Ehepaar am Freitag freigekommen. Der italienische Außenminister Franco Frattini sagte am Abend im italienischen Fernsehen, das Paar sei «in Begleitung der malischen Behörden auf dem Weg zu einem sicheren Ort». Der 65-jährige Sergio Cicala und seine 39-jährige, aus Burkina Faso stammende Frau Philomene Kaboure waren im vergangenen Dezember in dem afrikanischen Wüstenstaat entführt und von den Terroristen monatelang im Nachbarstaat Mali gefangen gehalten worden.

Anklage gegen Ex-Blackwater-Chef Jackson

Washington (dpa) - Der ehemalige Präsident der umstrittenen amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater ist wegen Verstoßens gegen das US-Waffengesetz angeklagt worden. Wie das Justizministerium mitteilte, soll Gary Jackson unter anderem im Besitz unregistrierter Waffen gewesen sein. Mit ihm wurden vier weitere Ex-Mitarbeiter der Firma, die sich heute Xe-Services nennt, angeklagt. Blackwater war von der US-Regierung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ursprünglich angeheuert worden, um US-Soldaten im Irak und am Hindukusch zu schützen. Wegen ihres brutalen Vorgehens machten Blackwater-Mitarbeiter häufiger Schlagzeilen.

Nachrichtenüberblick / dpa / Politik
17.04.2010 · 08:40 Uhr
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