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Dortmunder Unfall-Boeing soll bald wieder fliegen

Der Urlauber-Jet der Fluggesellschaft Air Berlin war von der Startbahn gerutscht, nachdem der Pilot das Startmanöver wegen unterschiedlicher Geschwindigkeitsanzeigen im Cockpit abgebrochen hatte.
Dortmund/Berlin (dpa) - Die von der Startbahn des Dortmunder Flughafens gerutschte Maschine von Air Berlin soll bald wieder fliegen. Nach ersten Erkenntnissen sei die Boeing 737-800, die am Sonntag verunglückt war, weder am Rumpf noch an den Triebwerken beschädigt.

Das Flugzeug werde nun in einem Flughafenhangar von Technikern genau untersucht, ehe es voraussichtlich in einigen Tagen wieder einsetzbar sein dürfte, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Montag in Berlin.

Der Pilot hatte einen Start nach Gran Canaria wegen zweier unterschiedlicher Geschwindigkeitsanzeigen abgebrochen. Die Maschine rutschte über das Ende der Piste hinaus. Die 165 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.

Ein Flughafen-Sprecher bekräftigte am Montag, bei der Enteisung der Rollbahn habe es keine Versäumnisse gegeben. Die Fluggesellschaft Air Berlin hatte am Sonntag gesagt: «Es ist die Frage, ob der Ausrollweg vollständig enteist wurde.»

Nach dem Zwischenfall war der Flughafen bis zum Abend gesperrt worden. Davon waren rund 4000 Fluggäste betroffen. 28 Flüge mussten auf andere Airports umgeleitet oder gestrichen werden. Am Montag gab es in Dortmund nach Angaben des Sprechers keine Verspätungen wegen des Unfalls mehr. Zu Verzögerungen sei es allerdings wegen des schlechten Wetters vor allem im Osteuropa-Verkehr gekommen.

Luftverkehr / Unfälle
04.01.2010 · 13:31 Uhr
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