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Dolomiten im Extremsport-Ausnahmezustand

7-Meter Startsprung mit dem Kajak, Paragleiten und insgesamt 60 Kilometer Wegstrecke: Die besten Extremsportler der Welt stürmten zum 25-jährigen Jubiläum des Dolomitenmannes die österreichischen Dolomiten!
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Sonnenschein, imposante Bergkulisse und ein hochkarätiges Starterfeld: Die Lienzer Dolomiten präsentierten sich zum 25. Dolomitenmann am 8. September in voller Pracht. Nur wenig bekamen davon jedoch die Teilnehmer des Extremlauf-Contests mit: In den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Wildwasser-Kajak und Mountainbike quälten sie ihre Körper. Dabei tat sich in eindrucksvoller Manier das Team „Pure Encapsulations“ als Sieger hervor.

Unter blauem Himmel nahmen 500 Athleten aus 16 Nationen vor rund 50.000 Zuschauern die Herausforderung Dolomitenmann in Angriff. Drei Elemente, 60 Kilometer und 6.700 Höhenmeter umreißen die extreme Herausforderung des Dolomitenmannes 2012.

Der Dolomitenmann-Vater Werner „Grizzly“ Grissmann lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Spitzensportler in seine Heimatstadt. Das Lienzer Urgestein schickte mit traditionellem Startschuss unter anderem den Dolomitenmann-Experten Andi Goldberger, Mario Stecher, Jonathan Wyatt und Ahmed Arslan höchstpersönlich ins Rennen.

Um Punkt 10 Uhr nahmen die Bergläufer auf zwölf Kilometern und knapp 2.000 Höhenmetern den Kampf mit den Dolomiten bis zum Kühbodentörl auf. Azarya Weldemariam aus Eritrea kam mit der beinharten Strecke am besten zurecht und schickte ihren Teamkameraden und österreichischen Paragleiter Markus Prantl als Ersten ins Rennen.

Dieser erhob sich sogleich in die Lienzer Lüfte und steuerte mit einer Zwischenlandung auf der Moosalm samt Aufwärtspassage sein Ziel in Leisach an. Dort stürzte sich Paddler Gerhard Schmid per 7-Meter-Startsprung ins Wildwasser. Zu guter Letzt machte sich Mountainbiker Hannes Pallhuber aus Italien auf den beschwerlichen Weg zurück in die Berge.

Die Titelverteidiger „Pure Encapsulations“, die 2011 noch als „Robotunits“ an den Start gegangen waren, gaben die Führung nicht mehr aus der Hand und erreichten als erstes Team den Lienzer Hauptplatz. „Wir konnten den Titel verteidigen und sind überglücklich. Die Strecke hat uns alles abverlangt, aber die Strapazen zahlen sich trotzdem aus.“

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Dolomitenmannes Lienz 2012 zu finden.

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[funsporting.de] · 10.09.2012 · 12:54 Uhr · 211 Views
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