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Dokumentation: Obamas Rede in Auszügen

Washington/Kopenhagen (dpa) - Wortlautauszüge in dpa-Übersetzung aus der Rede von US-Präsident Barack Obama am Freitag auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen.

«Die Frage vor uns betrifft nicht mehr die Art der Herausforderung - die Frage betrifft unsere Möglichkeiten, sich ihr zu stellen. Während der Tatbestand des Klimawandels nicht infrage steht - ich will ehrlich sein, die Welt schaut auf uns - gibt es Zweifel an unserer Fähigkeit zu gemeinsamem Handeln.»

«Ich glaube, dass wir angesichts dieser Bedrohung, die uns alle angeht, kühn und entschlossen handeln können. Deshalb bin ich heute hierher gekommen - nicht um zu reden, sondern um zu handeln.»

«Ohne Überprüfbarkeit bestünde jede Übereinkunft nur aus leeren Worten auf einem Stück Paper. (...) Das macht keinen Sinn.»

«Verringerung. Transparenz. Finanzierung. Es ist eine klare Formel - eine, die das Prinzip einer gemeinsamen, aber dennoch differenzierten Antwort gemäß den jeweiligen Möglichkeiten berücksichtigt. Zusammen ergibt das eine bedeutsame Einigung - eine, die uns weiter bringt als wir es jemals als internationale Gemeinschaft geschafft haben.»

«Ich will vor diesem Plenum sagen, dass die Zeit knapp wird. Die Frage ist, ob wir gemeinsam voranmarschieren oder uns entzweien lassen, ob wir Handeln oder uns in Positur werfen.»

«Die Zeit des Redens ist vorbei. Am Ende steht dies: Wir können dieser Übereinkunft zustimmen, einen bedeutsamen Schritt nach vorne machen, ihn weiter verfeinern und auf seiner Basis aufbauen. Wir können das schaffen, und jeder in diesem Raum wird Teil einer historischen Tat sein. (....) Oder wir können uns wieder für Verzögerungen entscheiden und in dieselbe Spaltung zurückfallen, die einem Handeln seit Jahren im Wege steht. Dann hören wir wieder dieselben Argumente, Monat für Monat, Jahr für Jahr, während die Gefahr durch den Klimawandel wächst, bis er unumkehrbar ist.»

«Es darf keine Zeit vergeudet werden. Amerika hat sich entschieden. Wir haben unseren Kurs festgelegt, wir leisten unseren Beitrag, und wir werden tun, was wir sagen. Jetzt, denke ich, ist es an der Zeit, dass die Nationen und die Völker der Welt zusammenkommen und sich hinter eine gemeinsame Sache stellen.»

«Wir sind bereit, das heute zustande zu kriegen. Aber es muss Bewegung auf allen Seiten geben in der Erkenntnis, dass es besser ist zu handeln als zu reden.»

UN / Klima / Gipfel / USA
19.12.2009 · 00:17 Uhr
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