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Dokumentation: Merkels Aussagen zu Opel

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Mittwochabend betont, dass bei staatlichen Hilfen für Opel noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Zuvor hatte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle Hilfen Kreditbürgschaft von Bund und Ländern in Höhe von 1,1 Milliarden Euro abgelehnt. Merkels Aussagen im Wortlaut:

«Was die heutigen Entscheidungen anbelangt, so gibt es zuerst einmal die Mitteilung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass ich deutlich machen möchte, dass das letzte Wort hinsichtlich der Zukunft von Opel natürlich nicht gesprochen ist, sondern dass ich morgen mit den Ministerpräsidenten darüber beraten werde, in welcher Weise wir Möglichkeiten haben, Opel zu helfen.

Ich glaube, es ist klar, dass innerhalb der Koalition über diese Frage unterschiedliche Meinungen herrschten. Das ist nicht erst seit gestern so. Die Nicht-Genehmigung des Antrags ist Ausdruck dieser unterschiedlichen Meinungen. Aber ich werde in dem Gespräch mit den Ministerpräsidenten alles tun, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich sehr für den Erhalt von Opel eingesetzt haben, die möglichen Hilfen und die Unterstützung bekommen, die uns zur Verfügung stehen.»

Auto / Opel
09.06.2010 · 22:34 Uhr
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