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Dokumentation: Entwurf zu Griechenland

Brüssel (dpa) - Der von Deutschland und Frankreich erarbeitete Entwurf für eine gemeinsame Erklärung der 16 Euro-Länder sieht bilaterale Kredite und Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für das hoch verschuldete Griechenland vor. Die Deutsche Presse-Agentur, der der Entwurf vorliegt, dokumentiert daraus folgende Passagen:

«Die Euro-Mitgliedsländer unterstreichen erneut ihren Willen, entschieden und koordiniert zu handeln.»

«Ein Paket wird eine substanzielle Finanzierung des Internationalen Währungsfonds IWF und mehrheitlich eine europäische Finanzierung enthalten. Die Euro-Mitgliedsländer sind bereit, zu koordinierten bilateralen Krediten beizutragen.»

«Dieser Mechanismus ergänzt IWF Kredite und muss als ultima ratio betrachtet werden, das heißt für den Fall, dass sich das Land nur noch unzureichend an den Kapitalmärkten Geld beschaffen kann.»

«Wir erwarten von den Euro-Mitgliedsländern, sich auf der Basis ihres Kapitalschlüssels bei der Europäischen Zentralbank (EZB) daran zu beteiligen.»

«Darüberhinaus verpflichten wir uns, eine starke Koordinierung der Wirtschaftspolitiken in Europa voranzubringen. Wir fassen ins Auge, dass der Europäische Rat die Wirtschaftsregierung der Europäischen Union werden sollte und wir schlagen vor, seine Rolle bei der wirtschaftlichen Überwachung im Rahmen der EU-Wachstumsstrategie zu stärken.»

«Wir fordern den EU-Ratspräsidenten auf, eine Eingreiftruppe aus Repräsentanten von Mitgliedsstaaten, EU-Kommission and Europäischer Zentralbank einzusetzen, die bis Jahresende die notwendigen Maßnahmen präsentieren und alle Möglichkeiten sondieren sollte.»

EU / Gipfel
25.03.2010 · 22:42 Uhr
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