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DIW-Studie: Ost- und Westdeutschland driften auseinander

Hamburg (dts) - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat heute eine Studie vorgestellt, laut der die Einkommen in den alten und neuen Bundesländern stark auseinanderdriften. Demnach beträgt die Differenz bezüglich des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens zwischen Ost- und Westdeutschland derzeit etwa 300 Euro. Wie das DIW mitteilte, würden sich die Unterschiede in naher Zukunft noch verschärfen. Während ostdeutsche Bundesbürger ihre eigenen Lebensverhältnisse als deutlich schlechter beurteilen, zeigt sich DIW-Präsident Zimmermann dennoch zuversichtlich. Bei der Produktivität und der Wettbewerbsfähigkeit habe es "immense Fortschritte" gegeben, so Zimmermann. Als Ursache für die Unzufriedenheit in der Osthälfte sieht Zimmermann "überzogene Erwartungen" aus der Zeit der Wiedervereinigung sowie "falsche Vergleichsmaßstäbe". Die Produktivität, Exportorientierung und Wettbewerbsfähigkeit steige in den neuen Bundesländern beharrlich an, auch wenn die Zahlen bisher hinter denen der Westdeutschlands zurückstehen.
DEU / HAM / Einkommen / Studie
27.08.2009 · 22:13 Uhr
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