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DIW-Studie: Geringverdiener arbeiten 50 Wochenstunden und mehr

Berlin (dpa) - Jeder vierte Geringverdiener in Deutschland mit Vollzeitjob arbeitet mindestens 50 Wochenstunden, um seine Existenz zu sichern. Im Durchschnitt seien sie 45 Stunden pro Woche im Einsatz - zwei Stunden mehr als alle anderen Vollzeitkräfte. Das ergab eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das sei nicht nur ein sozialpolitisches Problem, sagte Studienautor Karl Brenke der «Berliner Zeitung». Die Beschäftigten riskierten auch gesundheitliche Schäden. SPD, Linke und Gewerkschaften erneuerten ihre Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn.

Arbeitsmarkt
22.05.2012 · 14:33 Uhr
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