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Diplomatischer Konflikt zwischen USA und Syrien

Washington/Damaskus (dts) - Die diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Syrien verschlechtern sich zunehmend. Beide Länder haben am Montag ihre jeweiligen Botschafter abgezogen. Zunächst hatten die USA erklärt, dass ihr Botschafter in Damaskus, Robert Ford, Syrien aus Sicherheitsgründen Richtung Washington verlassen werde.

Ford, der erst seit Januar 2011 im Amt ist, war zuletzt mehrfach von Anhängern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad attackiert worden. Laut dem US-Außenministerium stelle die Rückkehr des Botschafters jedoch keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen dar, die Botschaft sei weiterhin geöffnet. Kurz nach Bekanntwerden der Abreise Fords konterte Syrien mit dem Abzug seines US-Botschafters Imad Mustapha. Dieser sei zu "Konsultationen" einberufen worden, so eine Sprecherin der syrischen Botschaft in Washington. Die syrische Regierung hat sich bislang nicht dazu geäußert. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit Jahrzehnten angespannt, da die USA in Syrien einen Unterstützer des internationalen Terrorismus sehen. Eine zusätzliche Belastung ist die gewaltsame Niederschlagung der Anti-Regierungsproteste durch das syrische Regime.
USA / Syrien / Weltpolitik / Diplomatie
24.10.2011 · 23:02 Uhr
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