Kommentare
(6) k433688
· 15. Juli 2012
Ich habe Billiglöhner auf Vollzeitarbeiter bezogen, die unter dem Existenzminimum verdienen und auf aufstockende Grundsicherung angewiesen sind. Zudem werden für alle Verbraucher die Waren in den Geschäften teurer oder wer zahlt letztendliche für diese Dienstleistung? Sprich, durch so einen dekadenten Lebensstil, werden alle weniger haben, besonderst die, die heute schon am Rande der Existenz stehen.
Aber wie heisst es so schön: "Nobel geht die Welt zu Grunde!"
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4 Wo ist der Unterschied ob ich ne 400€-Kraft bei Netto fürs Regale einräumen bezahle oder fürs ausliefern von Ware? Wenn ich mir das einkaufen sparen könnte würd ichs tun, ich finds alles andere als ergötzend mich durch nen vollen Supermarkt zu quälen um anschliessend ne gefühlte Stunde an der Kasse anzustehen. Ich habs sogar ne Zeit land mal gemacht mir zumindest Drogerieprodukte zu bestellen, allerdings war Schlecker auf Dauer n wenig teuer^^ ... Ich fands angenehm.
(4) k433688
· 15. Juli 2012
Wer soll das dann bezahlen? Dienstleistung kostet oder werden dann Billiglöhner eingestellt, die als Laufburschen und Fahrradkuriere, die Ware nachhause bringen. Deutschland hat eigentlich echt wichtigere Probleme und ich kenne ehrlich gesagt, in meinem Umfeld, keine einzige Person, die ihren Einkauf nicht selbst nachhause bringt und es als völlig okay betrachtet. Essen auf Rädern, ist wenigstens noch sinnig, für Menschen, die nicht einkaufen gehen können aber dass halte ich für blanken Unsinn.
Naja, die Umfrage ist von Ebay, der ist wohl auch der Wunsch Vater des Gedankens. Wenn man sich abends oder am Wochenende mal in den Einkaufszentren, Innenstädten und Supermärkten umguckt, dann hat man nicht den Eindruck, dass die Leute keine Lust mehr haben, Tüten zu schleppen, ganz im Gegenteil.
Da scheint Ebay offenbar den Faktor "Einkaufs-Event-Erlebnis" (auch wenn ich den nur begrenzt nachvollziehen kann) gehörig unterschlagen zu haben.
Alles gut und schön. Die Händler sparen sich die Lagerkosten vor Ort? Die dadurch noch größeren Zentrallager kosten wohl nichts?
Das, was die Händler als Bevorratung nicht mehr brauchen, schlagen sie bestimmt in doppelter Höhe auf die Preise auf, denn Transportkapazitäten kosten ja auch Geld!
Da hole ich mir mein Brötchen lieber für 15 Cent beim Bäcker, als es mir für 60 Cent anliefern zu lassen!
Hauptsache wir haben dann noch so etwas wie Geld, Währung, Tauschmittel was jemand nimmt. In Russland wird jetzt schon in Waren getauscht. Un die haben noch nicht mal den Euro im Gepäck. ;-)