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Die Verhandlungskommissionen von CDU, CSU und FDP

Horst Seehofer (CSU), Guido Westerwelle (FDP) und Kanzlerin Merkel (CDU) bei einem Gespräch im Bundestag.Großansicht
Berlin (dpa) - Jeweils neun Vertreter von CDU, CSU und FDP sitzen in der großen Koalitionsrunde, die den Vertrag zur Bildung der neuen schwarz-gelben Regierung für die nächsten vier Jahre aushandelt.

CDU: An der Spitze der Delegation steht Kanzlerin ANGELA MERKEL. Die stellvertretenden Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten JÜRGEN RÜTTGERS (Nordrhein-Westfalen), CHRISTIAN WULFF (Niedersachsen) und ROLAND KOCH (Hessen) repräsentieren die Länder. Innenminister WOLFGANG SCHÄUBLE, Kanzleramtschef THOMAS DE MAIZIÈRE und Bildungsministerin ANNETTE SCHAVAN könnten auch Mitglieder des neuen schwarz-gelben Kabinetts sein. CDU-Generalsekretär RONALD POFALLA dürfte Arbeitsminister werden. Die CDU-Parlamentarier repräsentiert Unions-Fraktionschef VOLKER KAUDER.

CSU: Die Bayern werden von Ministerpräsident HORST SEEHOFER angeführt, der aber in München bleiben will. Die CSU-Landesgruppe schickt ihre Bundesminister KARL-THEODOR ZU GUTTENBERG (Wirtschaft) und ILSE AIGNER (Agrar) in den Verhandlungen, die in der Regierung bleiben dürften. Landesgruppenchef PETER RAMSAUER könnte für den Fall, dass die CSU drei Minister stellt, ins Kabinett wechseln. Der Rest ist bayerische Politprominenz: CSU-Generalsekretär ALEXANDER DOBRINDT, die Landesminister MARKUS SÖDER (Umwelt) und GEORG FAHRENSCHON (Finanzen) sowie die Vize-Parteichefinnen BEATE MERK und BARBARA STAMM.

FDP: Leitfigur ist Parteichef GUIDO WESTERWELLE, der als designierter Außenminister gilt. RAINER BRÜDERLE und HERMANN OTTO SOLMS können sich Hoffnung auf die Posten als Wirtschafts- oder Finanzminister machen. Chancen haben auch SABINE LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER auf das Innen- oder Justizressort und die Ex- Generalsekretärin CORNELIA PIEPER auf das Bildungsministerium. Auch die bisherige Verteidigungsexpertin BIRGIT HOMBURGER gilt als potenzielle Minister-Kandidatin. Weiter mit von der Partie: Generalsekretär DIRK NIEBEL, NRW-Vize-Ministerpräsident ANDREAS PINKWART und sein niedersächsischer Amtskollege PHILIPP RÖSLER.

Parteien / Regierung
05.10.2009 · 11:08 Uhr
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