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Die Teilnehmer der Syrien-Friedenskonferenz

Walid al-MuallimGroßansicht

Istanbul/Damaskus (dpa) - Die Vereinten Nationen haben die syrische Regierung und verschiedene Oppositionsgruppen zu den Friedensverhandlungen eingeladen.

Das Regime von Präsident Baschar al-Assad und einige Oppositionsgruppen haben die Einladung angenommen.

DIE SYRISCHE REGIERUNGSDELEGATION wird von Außenminister Walid al-Muallim geleitet. Ihr gehören außerdem treue Funktionäre des Regimes wie Vize-Außenminister Faisal al-Mekdad und Buthaina Schaaban an, die schon Assads Vater, Präsident Hafis al-Assad, als Englisch-Übersetzerin gedient hatte. Außerdem reist für das Regime laut Medienberichten der syrische UN-Botschafter in New York, Baschar al-Dschafari, an. Mit von der Partie ist auch Assads Medienberaterin Luna al-Schibl. Sie war früher Journalistin bei dem in Katar beheimateten arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira, dessen Berichterstattung inzwischen den Kampf der Rebellen gegen Assad glorifiziert.

NATIONALE SYRISCHE ALLIANZ: Bündnis von Exil-Oppositionellen mit Verbindungen zur Freien Syrischen Armee (FSA). Wird vom Westen und von den Golfstaaten unterstützt. Nimmt als einzige Oppositionsgruppe an den Friedensgesprächen in der Schweiz teil.

FREIE SYRISCHE ARMEE (FSA): Hauptsächlich Offiziere und Soldaten, die aus der Armee Assads desertiert sind. Strebt ein demokratisches Staatswesen mit islamisch-arabischer Prägung an. Wird vom Westen in schwankender Intensität unterstützt.

IRAKISCHER STAAT IM IRAK UND IN SYRIEN (ISIS): Terrororganisation mit Al-Kaida-Ideologie. Strebt einen überregionalen fundamental-islamistischen Staat ohne jede Demokratie an. Zieht die meisten ausländischen Dschihadisten an. Oppositionelle werfen ISIS vor, die Organisation werde insgeheim vom Assad-Regime unterstützt, um dem Ausland die «Alternative» zur eigenen Herrschaft vor Augen zu halten. Chef ist der Iraker Abu Bakr al-Bagdadi.

AL-NUSRA-FRONT: Al-Kaida-nahe Dschihadisten-Formation, die sich zuletzt als «syrisch-nationale» Alternative zu ISIS darstellte. Auch sie strebt einen islamistischen Staat an. Wird offenbar von den Golfstaaten unterstützt.

ISLAMISCHE FRONT: Zusammenschluss von mehreren islamistischen und salafistischen Milizen, die nicht Al-Kaida-nahe sind. Nicht klar, wie viel Demokratie und wie viel Islamismus sie anstreben. Wird von Saudi-Arabien als Alternative zu den Al-Kaida-Ablegern unterstützt.

Konflikte / Syrien
21.01.2014 · 15:54 Uhr
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