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Die Spanier in der Einzelkritik

David Silva legte mit seinem frühen 1:0 den Grundstein für das Triple. Foto: Kerim OktenGroßansicht

Iker Casillas: Der gewohnt sichere Rückhalt. Zeigte bei einigen kitzligen Situationen seine Weltklasse. Souverän und ohne Showeinlagen erledigte der Kapitän seine Aufgabe fehlerlos.

Àlvaro Arbeloa: Erneut eine tadellose Leistung auf der rechten Abwehrseite. Schaltete sich auch immer wieder ins Angriffsspiel ein, dort aber nur mit wenig Effekt.

Gerard Piqué: Der «spanische Beckenbauer» überzeugte mit einer ruhigen, tadellosen Leistung. Hatte Mario Balotelli im Griff. Der elegante, zweikampfstarke Abwehrrecke zügelte seinen Offensivdrang.

Sergio Ramos: Wie immer zuverlässig, zweikampfstark, aggressiv. Der Innenverteidiger vom Real Madrid bildete in seiner neuen Rolle in der «selección» als Piqués Partner ein unüberwindbares Bollwerk.

Jordi Alba: Rannte die linke Außenlinie unermüdlich rauf und runter. Krönte seine Leistung mit dem 2:0. Der FC Barcelona kann sich freuen, den 23-Jährigen dem FC Valencia für 14 Millionen Euro abgekauft zu haben.

Sergio Busquets: Der Sechser bot eine ordentliche Partie. Erfüllte seine Aufgabe, die italienischen Strategen Andrea Pirlo und Daniele De Rossi nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Xabi Alonso: Der ruhige Baske bestätigte erneut das große Lob seines Trainers: «Der komplette Sechser». Sorgte mit seinen typischen langen Pässen zudem für Abwechslung im klassischen Kurzpassspiel.

David Silva: War bis zu seiner Auswechslung nach einer Stunde ein ständiger Unruheherd. Stieß immer wieder nach vorn und wechselte sich im Sturmzentrum als «falscher Neuner» mit Cesc Fàbregas ab. Mit seinem wuchtigen Kopfballtor legte er den Grundstein zum Titelgewinn.

Xavi: Nichts mehr zu sehen von der Müdigkeit aus dem Halbfinale. Der 32-Jährige bestätigte eindrucksvoll, weshalb er in der Nationalmannschaft und beim FC Barcelona als «Herz» und «Hirn» gilt. Seine Pässe zum 2:0 und 3:0 waren zum Zungeschnalzen.

Andrés Iniesta: Die Fans verneigten sich vor dem kongenialen Partner Xavis. Er kurbelte mit seinem Kumpel unermüdlich das Spiel der Spanier an. Trickreich, technisch perfekt - einfach eine Augenweide.

Cesc Fàbregas: Bewies erneut, dass es auch ohne echten Mittelstürmer geht. Der offensive Mittelfeldspieler interpretierte seine Rolle als Aushilfs-Angreifer wieder bestens. Leistete viel Laufarbeit und gab gute Vorlagen.

Fußball / EM / Einzelkritik / Spanien
01.07.2012 · 23:17 Uhr
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