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Die Pleitenserie der FDP seit 2010

Patrick Döring stellt sich vor einem Plakat seiner Partei am Thomas-Dehler-Haus in Berlin den Fragen von Journalisten. Foto: Sebastian Kahnert/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Ihren Negativrekord bei einer Landtagswahl fuhr die FDP im Jahr 1999 ein - mit nur 1,08 Prozent in Sachsen. Mit dem deutlichen Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde im Saarland setzte sich für die Liberalen nun eine seit rund zwei Jahren andauernde Pleitenserie fort.

Im vergangenen Jahr flog die Partei bereits aus fünf Landtagen.

- Nordrhein-Westfalen (9. Mai 2010): Die FDP erhält 6,7 Prozent und fliegt aus der Regierung.

- Hamburg (20. Februar 2011): Mit 6,7 Prozent gelingt der FDP die Rückkehr ins Parlament - ihr einziger Erfolg im Superwahljahr 2011.

- Sachsen-Anhalt (20. März 2011): Mit nur 3,8 Prozent fliegt die FDP nach neun Jahren aus dem Magdeburger Landtag.

- Rheinland-Pfalz (27. März 2011): Die Liberalen scheitern mit einem Ergebnis von 4,2 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

- Baden-Württemberg (27. März 2011): 5,3 Prozent reichen der Partei gerade so, um im Landtag zu bleiben. In ihrem Stammland ist das Ergebnis gleichwohl miserabel. Die FDP muss in die Opposition.

- Bremen (22. Mai 2011): Mit 2,4 Prozent fährt die FDP ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis ein und fliegt aus der Bürgerschaft.

- Mecklenburg-Vorpommern (4. September 2011): Von 9,6 Prozent im Jahr 2006 stürzt die FDP auf 2,8 Prozent ab und muss raus aus dem Landtag.

- Berlin (18. September 2011): Die FDP fährt desaströse 1,8 Prozent ein - ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Berlin.

Wahlen / Landtag / Saarland
25.03.2012 · 19:43 Uhr
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