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Die Oscar-Show: Hugh Jackman war 2009 sexier

Hamburg (dpa) - Letztes Jahr war irgendwie charmanter, war der Eindruck vieler Zuschauer der diesjährigen Oscar-Verleihung. 2009 hatte der Australier Hugh Jackman («X-Men», «Australia») als Moderator geglänzt und viel mit seinem Image als «Sexiest Man Alive» gespielt, als er sang oder tanzte.

In diesem Jahr traten Alec Baldwin und Steve Martin ein bisschen wie Ernie und Bert oder Stan Laurel und Oliver Hardy auf. Zwar waren ihre Gags oft lustig - und die schlechten verzeihlich (zum Beispiel: eine 3D-Brille aufzusetzen, wenn es um die Vorstellung des «Avatar»- Regisseurs James Cameron geht), aber viele Stellen wirkten auch gestelzt.

Höhepunkt bei den Stars, die die Sieger verkündeten, war nach Ansicht vieler das kauzige Duo Tina Fey und Robert Downey Jr., das pointiert den Oscar für das beste Original-Drehbuch präsentierte.

Insgesamt war die Show nicht richtig getimt. Gegen Schluss, als die wichtigsten Preise verliehen wurden, wurde sie geradezu atemlos. Wahrscheinlich hatte der US-Sender ABC streng darauf gepocht, das Sendeschema einzuhalten, nachdem früher oft überzogen worden war. Das wirkte beim Oscar für den besten Film fast unwürdig.

Detail am Rande: In der Gegend von New York konnten mehrere Millionen Menschen nicht die Szenen vom Roten Teppich sowie den Eröffnungsdialog von Baldwin and Martin sehen, weil die Station WABC sendetechnisch schwarz blieb. Hintergrund: Ein regionaler Streit um Kabelgebühren zwischen Sender und Kabelfirma, der dann doch noch - fast rechtzeitig - beigelegt wurde, wie die «New York Times» schrieb.

Film / Oscars / Medien / Fernsehen / USA
08.03.2010 · 14:39 Uhr
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