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Die Hauptthemen in München: Ukraine, Syrien, NSA-Affäre

Der ukrainische Oppositionspolitiker und ehemalige Boxprofi Vitali Klitschko gibt im Hotel Bayerischer Hof, dem Veranstaltungsort der Sicherheitskonferenz, ein Interview. Foto: Tobias HaseGroßansicht

München (dpa) - Rund 20 Staats- und Regierungschefs und mehr als 50 Außen- und Verteidigungsminister beraten bei der Münchner Sicherheitskonferenz über die Krisen und Konflikte dieser Welt. Hier die Hauptthemen:

UKRAINE: Das Top-Thema der Konferenz dürfte der Machtkampf in der Ukraine werden. Prominentester Gast ist der Oppositionsführer und frühere Boxweltmeister Vitali Klitschko.

NSA-AFFÄRE: Die Enthüllungen über die Praktiken des US-Geheimdienstes NSA haben viel Vertrauen zwischen den USA und ihren Verbündeten zerstört. Vor diesem Hintergrund sind besonders viele prominente Gäste aus Washington angereist.

DEUTSCHE AUSSENPOLITIK: Die Bundesregierung will sich stärker bei der Lösung von Konflikten weltweit engagieren. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) werden in München erklären, wie sie sich das genau vorstellen.

SYRIEN: Der Bürgerkrieg in Syrien zählt schon zum dritten Mal zu den wichtigsten Themen der Konferenz. Nach langer Ratlosigkeit gibt es mit der Genfer Friedenskonferenz nun einen Hoffnungsschimmer.

IRAN: Im Atomstreit mit dem Iran gibt es nach einer zwölfjährigen Hängepartie erstmals umfassende Verhandlungen. Der iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif wird in München darlegen, wie er sich eine Lösung vorstellt.

EUROPÄISCHE VERTEIDIGUNGSPOLITIK: Wie kann Europa auch militärisch enger zusammenrücken? Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, die Ergebnisse sind dürftig. Auch die Beratungen auf dem EU-Gipfel im Dezember zu dem Thema brachten kaum Fortschritte.

NAHOST-FRIEDENSPROZESS: Das sogenannte Nahost-Quartett trifft sich in München. Dabei soll es darum gehen, wie die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern über eine Friedenslösung vorangebracht werden können.

International / Sicherheit
01.02.2014 · 09:46 Uhr
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