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Die Einnahmen aus der Brennelementesteuer

Berlin (dpa) - Bei einer Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Meilers Krümmel würde das Aufkommen aus der Brennelementesteuer um rund eine auf etwa 1,3 Milliarden Euro sinken. Das ergeben Berechnungen des Energieexperten Felix Matthes vom Öko-Institut.

Bei der Steuer werden erstmals im Reaktor eingesetzte Brennelemente mit 145 Euro je Gramm Kernbrennstoff besteuert. Sie soll nach bisherigen Planungen bis 2016 erhoben werden.

Eon hätte dann noch 590,5 Millionen Euro pro Jahr zu zahlen, RWE 347,9 Millionen, EnBW 295 Millionen, Vattenfall 29,7 Millionen und andere Unternehmen 64,6 Millionen. Gemäß dieser Rechnung würde bei neun übriggebliebenen Meilern die Steuerbelastung pro AKW bei rund 150 Millionen Euro jährlich liegen. Die Einnahmen sollen vor allem der Sanierung des Atomlagers Asse und der Haushaltskonsolidierung dienen.

Energie / Atom
30.05.2011 · 06:35 Uhr
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