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Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen

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Hamburg (dpa) - Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Russlands. Der gemeinsame Warenaustausch lag im vergangenen Jahr nach Angaben von «Germany Trade and Invest», der Gesellschaft zur Außenwirtschaftsförderung der Bundesrepublik Deutschland, bei gut 68 Milliarden Euro.

Russland exportierte vor allem Erdöl und Erdgas. Deutschland lieferte Maschinen, Kraftfahrzeuge und -teile sowie chemische Erzeugnisse. Die Handelsbilanz ergab einen Überschuss von knapp 3,6 Milliarden Euro zugunsten Russlands.

Bei den Direktinvestitionen lag Deutschland auf Platz Drei hinter Zypern und den Niederlanden. Vor allem aus Zypern kehrt seit Jahren russisches Fluchtkapital in die Heimat zurück. In den vergangenen Monaten haben ausländische Investoren und Kreditgeber jedoch auch massiv Kapital aus Russland abgezogen.

Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch Russland schwer getroffen und beendete die Jahre anhaltenden Wirtschaftswachstums. Die stark von den Erdöleinnahmen abhängigen russischen Importe gingen im ersten Quartal 2009 um 39 Prozent zurück, die Exporte gar um 47,6 Prozent. Der schwache Rubel verteuerte eingeführte Produkte erheblich. Auch höhere Einfuhrzölle ließen die Preise etwa für neue Importwagen drastisch steigen. Viele der mehr als 6000 in Russland engagierten deutschen Unternehmen beklagen noch immer Korruption und Bürokratie.

(Quellen: Germany Trade and Invest, Deutsch-Russische Außenhandelskammer)

International / Russland / Deutschland
14.08.2009 · 22:46 Uhr
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