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Die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen

Hamburg (dpa) - Der Iran und Deutschland sind traditionell bedeutende Wirtschaftspartner. Im Streit um Teherans Atomprogramm bewirkten internationale Sanktionen aber, dass sich deutsche Unternehmen im Iran-Geschäft in den vergangenen Jahren «deutlich zurückhaltender» verhielten.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes halbierte sich die Summe der Hermes-Exportgarantien für Iran- Geschäfte 2008 verglichen mit dem Jahr zuvor auf knapp 250 Millionen Euro. Zudem nehmen Banken aus der Bundesrepublik im Iran seit Herbst 2007 kein Neugeschäft mehr an.

Deutsche Exporte in das Land gingen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 12,4 Prozent zurück und erreichten noch 3,6 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum stiegen die Importe aus dem bedeutenden Ölförderland um 37,4 Prozent auf 496 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr gab es bei den deutschen Ausfuhren erstmals seit 2005 wieder ein Plus. Sie stiegen um 8,9 Prozent auf gut 3,9 Milliarden Euro. Die Einfuhren aus dem Iran erhöhten sich sogar um 15,5 Prozent auf knapp 583 Millionen Euro.

Die Bundesrepublik bezieht aus dem OPEC-Staat Iran vor allem Erdöl (2008 waren es 46,2 Prozent aller Einfuhren). Weitere Haupt- Einfuhrgüter waren Nahrungsmittel (20,1 Prozent), Rohstoffe (10,9 Prozent) sowie Textilien und Bekleidung 10,5 Prozent). Im Gegenzug lieferte Deutschland im vergangenen Jahr in den Iran vor allem Maschinen (28,4 Prozent), Eisen und Stahl (15,9 Prozent) sowie chemische Erzeugnisse (12,4 Prozent).

Konflikte / Wahlen / Iran / Deutschland
22.06.2009 · 15:14 Uhr
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