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Die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen

Berlin (dpa) - Deutschland und China sind wichtige Handelspartner. Die Volksrepublik war im vergangenen Jahr das bedeutendste Lieferland für Deutschland.

9,5 Prozent aller importierten Waren kamen nach Angaben von Germany Trade & Invest aus China, danach folgten die Niederlande mit 8,5 und Frankreich mit 7,7 Prozent. Bei der deutschen Ausfuhr stand China auf Platz sieben. 5,6 Prozent der deutschen Exporte gingen in die Volksrepublik.

Aus China kamen Waren im Wert von 76,5 Milliarden Euro nach Deutschland, darunter vor allem Elektronik, Textilien und Bekleidung sowie Elektrotechnik. Die Bundesrepublik lieferte nach China in erster Linie Maschinen, Straßenfahrzeuge und chemische Erzeugnisse - insgesamt Waren im Wert von 53,6 Milliarden Euro.

China ist inzwischen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Mit seinen hohen Wachstumsraten ist das Schwellenland auch für deutsche Investoren extrem interessant. Allerdings schrecken die vielen Fälle von Technologie-Diebstahl und Produktpiraterie einige Unternehmer ab. Als Gefahr für die weitere Wirtschaftsentwicklung gilt außerdem die Möglichkeit sozialer Unruhen durch das starke Wohlstandsgefälle.

International / Deutschland / China
27.06.2011 · 23:02 Uhr
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