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Die Bewertungssysteme der Ratingagenturen

Berlin (dpa) - Die Ratingagenturen verwenden für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Banken und Staaten Buchstabencodes.

Die Skala beginnt bei Standard & Poor's und Fitch etwa mit der Bestnote AAA (Englisch: «Triple A»). Es folgen AA, A, BBB, BB, B, CCC, CC, C. Auch Moody's nutzt diese Buchstabencodes, schreibt sie aber anders (Aaa, Aa, A, Baa, Ba, B usw.).

Die Stufen können auch noch feiner unterteilt werden. Moody's verwendet dafür Ziffern, Fitch nutzt Plus- und Minuszeichen. Eine mögliche Änderung des Ratings kündigen die Agenturen in aller Regel über den Ausblick «positiv», «stabil» und «negativ» an.

Ab BB+ (Fitch und Standard & Poor's) beginnt der spekulative Bereich, der auch «Ramsch» (englisch: Junk) genannt wird. Diese Marke gilt für Investoren als deutliches Warnsignal, dass sie Gefahr laufen, ihr Geld zu verlieren. Am Ende der Skala steht mit D der Ausfall, also die Pleite eines Schuldners.

Je schlechter die Ratingagenturen die Bonität eines Schuldners beurteilen, desto teurer und schwieriger wird es in der Regel für diesen, sich Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten können steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab. Doch das muss nicht immer so sein: Die USA haben trotz einer Herabstufung kein Problem, sich günstig mit Kapital zu versorgen.

EU / Finanzen
24.07.2012 · 20:46 Uhr
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