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Die Beschlüsse des Weltfinanzgipfels

Pittsburgh (dpa) - Die 19 größten Wirtschaftsnationen plus die EU (G20) haben bei ihrem Gipfeltreffen in Pittsburgh (US-Staat Pennsylvania) eine Reihe von Beschlüssen gefasst, um die Weltwirtschaft krisenfester zu machen und aufstrebenden Wirtschaftsmächten mehr Gewicht einzuräumen. Dazu zählt,

- einen globalen Regulierungsrahmen für «starkes, nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum» zu schaffen

- ein ausgewogeneres globales Wirtschaftswachstum zu schaffen und dafür beispielsweise die Binnennachfrage in Exportnationen zu stärken

- sicherzustellen, dass die staatliche Finanzaufsicht künftig Exzesse wie der unverantwortliche Umgang mit Ramsch-Hypotheken verhindert, die zur Krise führten

- die Kapitalausstattung der Banken zu erhöhen

- internationale Standards für die Vergütung in der Finanzbranche zu schaffen, die übermäßiger Risikobereitschaft einen Riegel vorschieben

- den Markt für risikoreiche Finanzinstrumente transparenter zu machen

- Instrumente zu schaffen, mit denen große, global agierende Firmen für eingegangene Risiken zur Verantwortung gezogen werden können

- dass die G20 zum wichtigsten Forum für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit wird

- das Machtgewicht innerhalb des Internationalen Währungsfonds zugunsten aufstrebender Schwellen- und Entwicklungsländer um mindestens fünf Prozent zu verschieben, bei der Weltbank sollen es drei Prozent sein.

G20 / Gipfel
26.09.2009 · 09:12 Uhr
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