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Deutschland will Beziehung zu Lateinamerika "ausbauen"

Berlin (dts) - Die Bundesregierung will die Beziehungen Deutschlands zu Lateinamerika "mit großer Priorität ausbauen". Das sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle heute nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Samuel Santos aus Nicaragua. Grundlage hierfür seien ein breites Band gleichgelagerter Interessen. Die Partnerschaft und Freundschaft zwischen Europa und den Staaten Lateinamerikas gehe auch auf vielfältige gemeinsame politische, historische und kulturelle Wurzeln zurück. Santos hatte in der Unterredung vom großen Energiebedarf der gesamten mittelamerikanischen Region gesprochen. Nicaragua setze in diesem Bereich auf umweltfreundliche und erneuerbare Energieträger. Westerwelle wies auf die weltweit führende Position deutscher Unternehmen im Energiebereich hin. Von einer Kooperation mit Deutschland könne Nicaragua profitieren. Deutschland werde sich im EU-Kreis zudem dafür einsetzen, die laufenden Verhandlungen zwischen der EU und den zentralamerikanischen Staaten um ein Assoziierungsabkommen voranzubringen, so der deutsche Außenminister. Ziel dieses Abkommens ist es, den politischen Dialog und die Kooperation zu verstärken und insbesondere die Wirtschaft- und Handelsbeziehungen zwischen beiden Regionen auszubauen.
DEU / Nicaragua / Energie / Weltpolitik
25.02.2010 · 17:08 Uhr
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