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Deutschland schiebt weniger Flüchtlinge per Flugzeug ab

Berlin (dts) - Deutschland hat im Jahr 2013 deutlich weniger Flüchtlinge per Flugzeug abgeschoben als 2012. Nach Informationen der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) aus Kreisen der Bundespolizei beteiligten sich die deutschen Behörden 2013 (Stichtag: 30. September) bisher an 17 Abschiebungsflügen der europäischen Grenzagentur "Frontex" (2012: 28 Frontex-Abschiebungen mit deutscher Beteiligung). Dabei wurden nach Informationen der Zeitung bisher 369 von Deutschland abgewiesene Asylsuchende per Flugzeug abgeschoben (2012: 644). Auf den Flügen wurden 328 Beamte der Bundespolizei als Geleitschutz für die ausreisepflichtigen Personen eingesetzt (2012: 608 Bundespolizisten).

Die Kosten für diese von Deutschland organisierten Flüge beliefen sich in 2013 bisher auf 428.000 Euro (2012: 580.000 Euro). "Die Kosten des Fluggerätes wurden jeweils von Frontex getragen", hieß es aus Kreisen der Bundespolizei.
Politik / DEU / Gesellschaft
27.12.2013 · 00:06 Uhr
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