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Deutschland nimmt 50 iranische Dissidenten auf

Bundesinnenminister Thomas de Maizière: Deutschland wird 50 Dissidenten aus dem Iran Zuflucht gewähren. (Archivbild)Großansicht

Berlin (dpa) - Deutschland hat 12 politische Flüchtlinge aus dem Iran aufgenommen. Nach monatelanger Prüfung konnten die Dissidenten, die nach der «grünen Revolte» im vergangenen Jahr aus ihrer Heimat fliehen mussten, seit Juni einreisen.

Das Bundesinnenministerium bestätigte damit einen entsprechenden «Spiegel»-Bericht. Ein weiterer soll in dieser Woche folgen. Die meisten Flüchtlinge waren zunächst in der Türkei untergekommen.

Insgesamt will die Bundesregierung 50 Iranern in Deutschland Zuflucht gewähren. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte die Grundsatzentscheidung zur Aufnahme der Dissidenten bereits im März getroffen. Im Mai hatte er sich auf der Frühjahrskonferenz der Innenminister mit seinen Kollegen aus den Ländern abgestimmt und sich dafür entschieden, die Zahl der Aufenthaltsgenehmigungen von den ursprünglich vorgesehenen 20 auf 50 zu erhöhen.

Nach Angaben des Berliner Menschenrechts-Aktivisten Mehran Barati sind die meisten Iraner in Berlin untergekommen. Weitere seien von Hamburg und Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden, wird Barati vom «Spiegel» zitiert.

Opposition / Iran / Deutschland
25.07.2010 · 10:32 Uhr
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