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Deutscher Wahlbeobachter: «Großflächiger Betrug»

Berlin (dpa) - Bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan seien nach Angaben des deutschen EU-Wahlbeobachters Gunter Mulack mehr als 700 000 der derzeit knapp 5,5 Millionen ausgezählten Stimmen fragwürdig. In vielen Fällen habe ein einzelner Kandidat über 90 Prozent der Stimmen erhalten oder die Zahl der abgegebenen Stimmen war größer als die Zahl der erwarteten Wahlberechtigten. Die Betrugsvorwürfe richten sich vor allem gegen das Lager von Präsident Hamid Karsai. Karsai kommt derzeit auf eine Absolute Mehrheit.
Konflikte / Wahlen / Afghanistan
10.09.2009 · 14:18 Uhr
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