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Deutscher Geschäftsführer des Unglückswerks tritt ab

Budapest (dpa) - Nach der Giftschlammkatastrophe in Ungarn hat der deutsche Geschäftsführer der Ungarischen Aluminium-AG seinen Posten niedergelegt. Das Vertragsverhältnis sei einvernehmlich aufgelöst worden, teilte das Unternehmen mit. Grund dafür sei, dass der Spitzenmanager die in der entstandenen Situation unumgängliche Voraussetzung der ungarischen Sprachkenntnisse nicht erfülle. Am 4. Oktober waren aus einem Abfallbecken des Werks rund 750 000 Kubikmeter giftigen Bauxitschlamms ausgelaufen. Bei dem Chemieunfall starben im Umkreis neun Menschen, rund 150 wurden verletzt.

Unfälle / Umwelt / Ungarn
19.10.2010 · 23:48 Uhr
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