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Deutsche Terror-Ermittlungen zum 11. September 2001 halten an

Karlsruhe (dts) - Gut neun Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA ermittelt die Bundesanwaltschaft noch immer gegen drei Mitglieder und einen Unterstützer der Hamburger Terrorzelle um den Todespiloten Mohamed A. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, laufen Verfahren gegen die flüchtigen Said B. und Zakariya E. sowie gegen den in den USA inhaftierten Ramzi B. Ermittelt wird laut "Focus" auch gegen den in Syrien einsitzenden Mohamed Z., der als Unterstützer der Hamburger Gruppe gilt. Die Bundesanwaltschaft führte "Focus" zufolge insgesamt 13 Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September. Der Marokkaner Mounir M. wurde rechtskräftig zu 15 Jahren Haft verurteilt, der Prozess gegen seinen Landsmann Abdelghani M. endete mit Freispruch.

Sieben Verfahren wurden eingestellt. Der in Niedersachsen geborene Said B. (35) gilt als wichtigster Helfer der Todespiloten. Das Bundeskriminalamt (BKA) fahndet nach ihm wegen "des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, des mehrtausendfachen Mordes und anderer schwerer Straftaten". Die deutschen Fahnder kennen laut "Focus" weder den aktuellen Aufenthaltsort von B. noch den des in Marokko geborenen E. Der 33-Jährige soll die Anschläge in den USA von Hamburg aus mitgeplant und vorbereitet haben.
DEU / Terrorismus / Justiz
09.01.2011 · 11:11 Uhr
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