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Deutsche Politik diskutiert über schärfere Kontrollen an Flughäfen

Berlin (dts) - Nach dem Anschlagsversuch des 23-jährigen Nigerianers Umar Faruk Abdulmuttalab auf einen Northwest-Airlines-Flug am vergangenen Freitag diskutiert die deutsche Politik nun über eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen. Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, wandte sich in einem Interview mit der "Berliner Zeitung" gegen schärfere Gesetze, da diese bei menschlichem Versagen auch nicht helfen würden. Allerdings verwies Bosbach im "Hamburger Abendblatt" auf die Notwendigkeit der verschärften Kontrollen an Flughäfen. Als nächster Schritt müssten nun Durchsuchungsgeräte entwickelt werden, die "die Tatmittel leichter erkennbar machen, ohne dabei die Privat- und Intimsphäre der Passagiere zu verletzen". Auch der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele und die FDP-Innenexpertin Gisela Piltz lehnten eine Verschärfung der Gesetze ab. Zunächst müsse geklärt werden, wie der mutmaßliche Terrorist Abdulmuttalab die explosive Substanz an Bord bringen konnte, sagte Piltz der "Berliner Zeitung".
DEU / Flugverkehr / Terrorismus
28.12.2009 · 09:33 Uhr
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