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Der ISAF-Einsatz in Afghanistan

Berlin (dpa) - Die internationale Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) ist seit dem Sturz der Taliban Ende 2001 im Land. Die ISAF soll Stabilität und den Wiederaufbau in Afghanistan sicherstellen.

Sie hat dafür ein Mandat der Vereinten Nationen (UN), das jetzt von der Bundesregierung um ein weiteres Jahr verlängert wurde. Der Mandatsverlängerung muss der Bundestag zustimmen. Dies geschieht voraussichtlich im Dezember. Seit August 2003 steht die ISAF unter dem Kommando der NATO.

Derzeit sind laut ISAF mehr als 71 000 Soldaten aus 43 Staaten am Hindukusch im Einsatz. Die meisten Soldaten werden von den USA gestellt (34 800), gefolgt von Großbritannien (9000) und Deutschland. Die Bundeswehr ist mit gegenwärtig 4580 Soldaten vor allem im Norden Afghanistans stationiert.

Afghanistan ist von der ISAF in vier Regionen und die Hauptstadt Kabul eingeteilt worden. Im Osten haben die USA das Kommando, im Süden Kanada, Italien ist für den Westen zuständig, Deutschland für den Norden. Insgesamt 26 zivile Aufbauteams (PRTs) werden von den Militärs geschützt.

Bundesregierung / Klausur / Bundeswehr
18.11.2009 · 12:26 Uhr
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