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Der indonesische Vulkan Merapi

Der Merapi schickt seine Aschewolken auf bis zu 6 Kilometer Höhe.Großansicht

Berlin (dpa) - Der Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java zählt zu den aktivsten und gefährlichsten der Welt. Der 2911 Meter hohe «Berg des Feuers» ist ein sogenannter Stratovulkan.

Während seiner aktiven Phasen staut er Lava, Geröll und Gase an seinem Gipfel auf, die Berghänge dehnen sich in der Folge kegelförmig aus. Diese Lavadome können eine Steigung von 33 Prozent erreichen. Beim Zusammensturz fließt der heiße Inhalt mit teils rasender Geschwindigkeit ins Tal hinab. Im Inneren des Merapi herrschen Temperaturen von bis zu 900 Grad.

Geologischen Auswertungen zufolge begannen die Eruptionen dort vor rund 400 000 Jahren. Bei der bisher schlimmsten Eruption vor 1930 starben 1370 Menschen, 1994 gab es 69 Todesopfer. Zuletzt spie der Merapi 2006 Asche und Gase aus, zwei Menschen kamen um.

Indonesien / Vulkane
05.11.2010 · 08:17 Uhr
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