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Demografischer Wandel könnte zu 50 Prozent mehr Pflegebedürftigen im Jahr 2030 führen

Wiesbaden (dts) - Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland könnte durch den demografischen Wandel bis zum Jahr 2030 auf 3,4 Millionen Menschen ansteigen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag unter Berufung auf Modellrechnungen mit. Demnach könne die Zahl der Pflegebedürftigen von 2,2 Millionen im Jahr 2007 auf bereits 2,9 Millionen im Jahr 2020 ansteigen.

Die Zunahme bis zum Jahr 2020 dürfte somit 29 Prozent und bis 2030 rund 50 Prozent betragen. In einer langfristigen Betrachtung bis zum Jahr 2050 ergebe sich sogar eine Verdopplung der Zahl der Pflegebedürftigen auf dann 4,5 Millionen. Ursache für diese Zunahme ist die steigende Zahl älterer Menschen. Nach den Ergebnissen der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung wird die Zahl der 80-Jährigen und Älteren bis 2030 von 4,1 Millionen (2009) auf voraussichtlich 6,4 Millionen ansteigen. 2050 könnte diese Altersgruppe 10,2 Millionen Personen umfassen.
DEU / Gesundheit / Gesellschaft / Daten
22.11.2010 · 08:11 Uhr
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