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De Maizière lobt Guttenbergs Leistungen

Der neue Verteidigungsminister Thomas de Maizière (M.) mit seinem Amtsvorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg am 3.3.2011.

Berlin (dpa) - Der neue Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat die Leistungen seines zurückgetretenen Vorgängers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) über dessen Fehler in der Plagiatsaffäre gestellt.

«Was Sie in Ihrer Amtszeit geleistet haben, das wird den letzten Eindruck überdauern», sagte de Maizière am Donnerstag kurz vor dem Großen Zapfenstreich zum Abschied Guttenbergs in Berlin. Er habe «viel Kritik und unglaubliche Häme» einstecken müssen. «Wir sollten alle nicht so tun, als seien wir ohne Fehl und Tadel.»

Das Aussetzen der Wehrpflicht nannte de Maizière einen «historischen Schritt», der vor allem das Verdienst Guttenbergs sei. Er habe den Weg für die Bundeswehrreform bereitet und sich mit ganzer Kraft der Neuausrichtung der Streitkräfte angenommen. Guttenberg habe der Öffentlichkeit auch die Realität des Afghanistan-Einsatzes verdeutlicht. «Zustimmung zu den Einsätzen kann nur mit der Wahrheit errungen werden», sagte sein Nachfolger.

Verteidigung / Bundeswehr
10.03.2011 · 23:02 Uhr
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