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De Maizière in den Emiraten: Gespräche über Rüstung und Syrien

Thomas de Maizière besucht die deutschen Soldaten der Unifil-Mission in Limassol auf Zypern. Der Verteidigungsminister wird heute in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. Foto: Maurizio Gambarini

Abu Dhabi (dpa) - Bei seinem ersten Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten will Verteidigungsminister Thomas de Maizière heute auch über Rüstungsprojekte reden.

Die Regierung in Abu Dhabi hat grundsätzliches Interesse an 60 Exemplaren des europäischen Kampfjets Eurofighter bekundet. Dabei geht es um ein Auftragsvolumen von mehreren Milliarden Euro.

Die Emirate gelten als einer der weltweit größten Importeure von Rüstungsgütern. Deutschland zählt zu den wichtigsten Lieferanten. In den vergangenen Jahren wurden beispielsweise Fuchs-Spürpanzer und Minenjagdboote aus Deutschland in das arabische Land geliefert, das zwar nur fünf Millionen Einwohner hat, aber über die siebtgrößten Ölreserven der Welt verfügt.

Weitere Themen der Gespräche de Maizières in Abu Dhabi werden die Lage in Syrien und Afghanistan sein. Der Minister hatte seine viertägige Reise am Montag mit einem Truppenbesuch auf Zypern begonnen. Im Hafen von Limassol traf er die deutschen Soldaten, die am Unifil-Einsatz vor der libanesischen Küste beteiligt sind. Seine letzte Station wird der Nato-Partner Türkei sein.

VAE / Verteidigung / Rüstungsindustrie
19.06.2012 · 08:26 Uhr
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