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Dauerregen macht Bayern zu schaffen

Ein Warnschild signalisiert im Landkreis Traunstein die Überflutung der Bundesstraße 307.Großansicht
München (dpa) - Nasse Füße, überschwemmte Keller und gesperrte Straßen: Dauerregen hat am Donnerstag vor allem den Menschen in Bayern zu schaffen gemacht. Etliche Fronleichnams-Prozessionen vor allem im Süden fielen aus. Am Wochenende soll das Wetter endlich wieder besser werden.

Nach Polizeiangaben wurden nahe der Grenze zu Österreich mehrere Straßen überflutet. Die Bundesstraße 305 wurde bei Reit im Winkl wegen herabstürzender Gesteinsbrocken gesperrt. Schwere Unfälle blieben aber aus. «Wir haben alles unter Kontrolle», sagte ein Polizeisprecher. Dauerregen führte dort vor allem rund um Passau an Donau, Inn und Ilz zu Überschwemmungen.

Das schlechte Wetter störte auch einen der Höhepunkte des Kirchenjahres: Die Fronleichnams-Prozessionen durch die Innenstädte wurden vielerorts abgesagt, darunter München und Augsburg. Auch die Seeprozession am oberbayerischen Staffelsee wurde wegen Dauerregens in die Kirche verlegt.

Die stärksten Regenfälle gab es im Süden Bayerns. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia fielen am Donnerstagmorgen im Landkreis Rosenheim stellenweise mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter. So stark habe es in der Region das letzte Mal im Jahr 2005 geregnet.

Ab Freitagnachmittag soll es im ganzen Land trockener und wärmer werden. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für das Wochenende «typisches Sommerwetter». Spätestens am Samstag werde es «im ganzen Land sonnig und warm», sagte ein Sprecher. Hoch «Urs» bringe Temperaturen bis zu 28 Grad. Für die kommende Woche kündigte der Wetter-Experte jedoch wieder «leicht unbeständiges» Wetter mit Schauern und Gewittern an.

Wetter / Hochwasser
03.06.2010 · 16:22 Uhr
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