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Das gab es noch nie: Wellenförmige Medaillen

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Vancouver (dpa) - Erstmals in der Olympia-Geschichte werden die Medaillen bei den Winterspielen 2010 in Vancouver gewellt sein und nicht flach. Das ungewöhnliche Design soll die Landschaft der kanadischen Westküste mit ihren Bergen, Wellen und Schnee repräsentieren.

Die Gold-, Silber- und Bronzeplaketten weisen eine moderne Darstellung künstlerischer Elemente der Ureinwohner des Landes, der kanadischen Aboriginals, auf. Auch dies ist ein Novum bei Olympia. Die von einem blauen Band gehaltenen, unebenen Medaillen zeigen die Darstellung eines Orca-Wales und eines Raben. Die Motive wurden von der aus Vancouver stammenden Aboriginal-Künstlerin Corrine Hunt entworfen und basieren auf der Bedeutung dieser Tiere in der Tradition der «First Nations».

Jede der mehr als 1000 für die Olympischen Winterspiele im Februar und für die Paralympics im März produzierten Medaillen hat einen kleinen, handgearbeiteten Bereich mit einem abstrakten Kunstwerk darin. Während die Olympia-Medaillen rund sind, weisen die eher rechteckigen Plaketten für die Paralympics abgerundete Ecken auf. Für die von der kanadischen Münzanstalt hergestellten Medaillen wurden insgesamt 2,05 Kilogramm Gold, 1950 Kilogramm Silber und 903 Kilogramm Kupfer verarbeitet.

Die olympischen Medaillengewinner dürfen sich bei den Siegerzeremonien in Vancouver und Whistler zudem auf einen Seidenschal als «Zugabe» freuen, der ebenfalls Aboriginal-Kunst zeigt.

Chronik / Olympia / Medaillen
12.02.2010 · 22:59 Uhr
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