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CSU-Vize bezweifelt Schreibers Glaubwürdigkeit

Peter RamsauerGroßansicht
Berlin (dpa) - Der nach Deutschland ausgelieferte ehemalige Waffenhändler Karlheinz Schreiber wird der Union im Wahlkampf nach Ansicht von CSU-Vize Peter Ramsauer nicht schaden.

«Die Glaubwürdigkeit von Herrn Schreiber ist in der Vergangenheit schon hinreichend durch sich selbst erschüttert worden», sagte der CSU- Landesgruppenvorsitzende in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa in Berlin.

Schreiber hatte nach seiner Auslieferung aus Kanada die Vorwürfe millionenschwerer Steuerhinterziehung, des Betrugs und der Bestechung bestritten. Der frühere Rüstungslobbyist ist eine Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal.

Der stellvertretende CSU-Chef geht nicht davon aus, dass der Prozess gegen Schreiber spektakuläre Details offenbaren wird. «Er ist in Toronto schon vor Jahren intensiv vernommen worden», sagte Ramsauer. «Dabei sind zum Teil wirre und in sich widersprüchliche Aussagen herausgekommen. Ich glaube eher, dass dieser Fall etwas für Historiker wird.» Ramsauer sieht keine drohenden Konsequenzen für den Wahlkampf zur Bundestagswahl am 27. September. «Mit dem aktuellen politischen Geschehen hat das nichts zu tun.»

Der CSU-Politiker geht allerdings davon aus, dass die SPD das Thema im Wahlkampf nutzt. «Die SPD versucht, aus dieser Angelegenheit politisches Kapital zu schlagen», sagte Ramsauer.

Affären / Kriminalität / Schreiber
05.08.2009 · 10:37 Uhr
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