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CSU: Rücktritt ohne negative Folgen für Koalition

CSU-Generalsekretär Dobrindt glaubt nicht an negative Konsequenzen: «Wir sind eine Koalition, die zusammenarbeiten kann». Foto: Daniel Karmann/ArchivGroßansicht

Berlin (dpa) - Der Rücktritt von FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat nach Ansicht seines CSU-Kollegen Alexander Dobrindt keine negativen Auswirkungen auf die schwarz-gelbe Bundesregierung.

«Wir sind eine Koalition, die zusammenarbeiten kann», sagte Dobrindt am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. Die Regierung habe ein starkes Fundament. «Daran ändert sich auch nichts.»

Den Rücktritt Lindners bedauerte Dobrindt. «Allerdings glaube ich, er hätte seine Entscheidung auch anders fällen können.» Lindner habe der FDP in einer schwierigen Zeit sehr gut getan. Sein Rücktritt habe mit Sicherheit etwas mit dem Mitgliederentscheid zu tun.

Die FDP sei derzeit in keiner einfachen Situation, sagte Dobrindt. Allerdings sei die Partei nicht so schwach, die man es ihr leichthin zugestehe. Sie habe immer gezeigt, dass es eine Notwendigkeit für liberale Inhalte gebe. «Die wird sie jetzt noch ein bisschen schärfen müssen.»

Parteien / FDP / CSU
15.12.2011 · 22:37 Uhr
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