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CSU-Minister: Ausstieg Griechenlands aus Eurozone vorbereiten

Griechenland sei wirtschaftlich am Ende und könne mit dem Euro keinen Neuanfang bewältigen, sagte Markus Söder (CSU). Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Augsburg (dpa) - Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hält die Rettungsbemühungen für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone für gescheitert und fordert Vorbereitungen für eine Staatspleite des Krisenlandes.

«Griechenland kann und will es wohl nicht schaffen», sagte der CSU-Politiker der «Augsburger Allgemeinen» (Dienstag). «Aus meiner Sicht muss man ein Ausstiegsszenario für Griechenland vorbereiten.»

Griechenland sei wirtschaftlich am Ende und könne mit dem Euro keinen Neuanfang bewältigen, sagte Söder. Die übrigen Länder der Eurozone würden durch einen Ausstieg der Griechen aus der Gemeinschaftswährung mittlerweile keinen Schaden mehr nehmen. «Würde Griechenland heute insolvent gehen, wäre das schlimm für das Land, aber für den Rest Europas wäre das Risiko beherrschbar», sagte Söder.

EU / Finanzen / CSU / Griechenland
03.07.2012 · 07:19 Uhr
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