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CSU kritisiert Informationsmängel bei Euro-Hilfe

Berlin (dpa) - Aus der CSU kommt immer mehr Kritik an mangelnder Information über das neue milliardenschwere Euro-Hilfspaket. «Wir hätten auch als Abgeordnete erwartet, dass wir mehr Informationen bekommen», sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich vor einer Sitzung der Unionsfraktion.

Nach Teilnehmerangaben gab es erheblichen Unmut bei den CSU-Abgeordneten, was die Information und die Erklärung der Ursachen angeht. CSU- Generalsekretär Alexander Dobrindt sprach von Kommunikationsmängeln nach innen und nach außen, die abgestellt werden müssten.

Die Euro-Hilfen in Höhe von bis zu 148 Milliarden Euro allein für Deutschland hält Friedrich indes für alternativlos. «Entscheidend ist, dass offensichtlich am Wochenende der Euro in höchster Gefahr war, vielleicht darüber hinaus noch andere Währungen, und unser gesamtes Finanz- und Wirtschaftssystem in der Euro-Zone und darüber hinaus vor dem Abgrund standen», sagte er. Die Landesgruppe sei allerdings «nicht begeistert» über die mangelnde Informationspolitik.

EU / Finanzen / Deutschland
11.05.2010 · 14:32 Uhr
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