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CSU fordert Maßnahmen nach vereiteltem Anschlag von Detroit

München (dts) - Nach dem vereitelten Anschlag von Detroit fordert die CSU eine bessere Vernetzung der Sicherheitsbehörden. "Der Ruf nach schärferen Sicherheitsmaßnahmen allein ist nicht der Weisheit letzter Schluss", sagte Manfred Weber, Vizefraktionschef der EVP im Europaparlament und CSU-Präsidiumsmitglied, der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe). "Die Behörden müssen in erster Linie viel mehr vernetzt arbeiten, als dies bisher der Fall ist", sagte Weber weiter. Es könne nicht sein, "dass es deutliche Anzeichen für einen Terrorhintergrund bei dem in Detroit festgenommenen Nigerianer gab, aber nicht gehandelt wurde". Der CSU-Abgeordnete im EU-Parlament lehnt zudem eine Einführung sogenannter Nacktscanner zum jetzigen Zeitpunkt ab. "Wir sind uns mit einer Reihe nationaler Regierungen einig, dass es bessere und wirksamere Alternativen zum Einsatz von Nacktscannern gibt", sagte Weber. "Zum Beispiel sind Scanner im Testbetrieb, die mit chemischen Stoffen durch Anblasen gefährliche Stoffe oder Geräte feststellen können. Deshalb sehen wir Nacktscanner sehr skeptisch."
DEU / Flugverkehr / Datenschutz
27.12.2009 · 17:40 Uhr
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