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CSU-Europapolitiker fordert sofortigen Zahlungsstopp für Griechenland

Berlin (dts) - Der Chef der CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Markus Ferber, hat gefordert, die Auszahlung von Hilfsgeldern an Griechenland sofort zu stoppen. "Bevor Griechenland weitere Mittel aus dem Rettungsschirm bekommt, müssen stabile Verhältnisse für die Fortsetzung der eingeschlagenen Sparpolitik geschaffen werden", sagte Ferber der Tageszeitung "Die Welt" (10. Mai 2012). Griechenland bekommt am Donnerstag die nächste, 5,2 Milliarden Euro schwere Tranche aus dem zweiten Hilfspaket für das von der Pleite bedrohte Land.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Meister, forderte, bis zur Genehmigung der darauffolgenden Kredittranche im Juni müsse Europa wissen, ob Griechenland weiter zum Reformkurs steht. Bis dahin "muss klar sein, ob sachgerechtes Arbeiten weiter möglich ist", sagte Meister der Zeitung. Andernfalls "sollte man sich zurückhalten".
DEU / Parteien / Wirtschaftskrise / Finanzindustrie
10.05.2012 · 07:06 Uhr
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