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Cousin von Saddam Hussein für Kurden-Massaker zum Tode verurteilt

Bagdad (dts) - Der Cousin des früheren irakischen Präsidenten Saddam Hussein, Ali Hassan al-Madschid, ist zum Tode verurteilt worden. Das entschied ein irakisches Gericht, teilte ein Sprecher mit. Al-Madschid sei an einem Gasangriff auf Kurden im Jahr 1998 beteiligt gewesen, so die Richter. Bei dem Angriff auf die Kurdenstadt Halabdscha kamen etwa 5000 Menschen zu Tode. Der ebenfalls beteiligte frühere Verteidigungsminister Sultan Haschem ist zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Über al-Madschid war wegen früherer Militäroffensiven gegen Kurden sowie der gewaltsamen Niederschlagung eines Schiitenaufstandes und der Ermordung schiitischer Muslime bereits mehrfach die Todesstrafe verhängt worden.
Irak / Justiz / Gewalt
17.01.2010 · 11:06 Uhr
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